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Werner Mölders wurde am 22.11.1973 Namensgeber für das Jagdgeschwader 74 in Neuburg/Donau, wie schon 1968 für einen Zerstörer der Marine und 1972 für die Kaserne in Visselhövede. Mehrere öffentliche Straßen wurden nach ihm benannt.
Entscheidend hierfür war die Überlieferung durch Zeitzeugen. Sie beschrieben ihn als charakterstarke Persönlichkeit und als vorbildlichen militärischen Vorgesetzten, noch vor seiner grossen Leistung als Fliegeroffizier und Taktiker.
Als Teil einer von Ideologie und Zeitgeist bestimmten politischen Kampagne gegen die gewachsene Tradition der Bundeswehr wurde Mölders seit 1998 als Nazi diffamiert. Am 28.01.2005 verbot Bundesminister der Verteidigung Dr. Struck jegliches ehrendes Gedenken der Bundeswehr an Mölders. Dem Jagdgeschwader 74 wurde der Ehrenname in einem Appell unter Ausschluss der Öffentlichkeit entzogen.
Die gegen Mölders erhobenen Vorwürfe sind vollständig widerlegt. Aber das Vorgehen des Ministers und das Verhalten anderer Beteiligter haben eine Debatte ausgelöst, die bis heute anhält.
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