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Vita

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Hier werden kennzeichnende Daten zu Werner Mölders´Leben aufgelistet. Sehen Sie sich aber auch die Seiten “Innere Führung”, “Küch-Briefe”,”Der Franzose”, “Auszeichnungen” und “Guernica” an.

30.03.2009

Werner Mölders

Geboren am 18. März 1913 als zweites Kind des Studienrates Viktor Mölders und dessen Frau Annemarie; drei Geschwister. Der Vater fällt 1915 als Leutnant der Reserve in den Argonnen.

1919 bis 1931

Übersiedlung der Familie nach Brandenburg/Havel. Dort Abschluß der Schulbildung mit dem Abitur am Saldria-Gymnasium. Aktiv in der katholischen Schülerorganisation “Bund Neudeutschland” und im Rudersport.

1. April 1931 
Eintritt in die Reichswehr beim II./Inf. Rgt. 2 in Allenstein/Ostpreußen.

1. April 1932
Beförderung zum Fahnenjunker-Unteroffizier.

Oktober 1932 bis Juni 1933
Lehrgang an der Kriegsschule in Dresden. Beförderung zum Fähnrich

Juni 1933 bis Februar 1934
Lehrgang an der Pionierschule in München; Oberfähnrich.

Februar 1934 bis Dezember 1934
Ausbildung zum Flugzeugführer an der „Deutschen Verkehrsfliegerschule“ in Cottbus im Rahmen des „Deutschen Luftsportverbandes“ (DLV). Kettenführer im DLV.

Januar 1935 bis Juni 1935
Weitere Ausbildung an der Kampffliegerschule in Tutow und der Jagdfliegerschule in Oberschleißheim; Übernahme als Leutnant in die neue Luftwaffe; Verleihung des Flugzeugführerabzeichens.

Juli 1935 bis März 1936
Dienst bei der I./162 „Immelmann“ in Lippstadt; Einmarsch im entmilitarisierten Rheinland.

April 1936 bis März 1937
Beförderung zum Oberleutnant; Führer einer Jagdschulstaffel in Werl.

März 1937 bis April 1938
Staffelkapitän der 1. Staffel in der I./JG 334 in Wiesbaden.

14. April 1938
Auf Vorschlag seines Gruppenkommandeurs Kommandierung zur 3./J 88 bei der „Legion Condor“ in Spanien; Staffelkapitän.

15. Juli 1938
Erster Luftsieg, eine sowjetische I-15bis.

1. Oktober 1938
Wegen hervorragender Leistungen als Vorgesetzter und Jagdflieger bevorzugte Beförderung zum Hauptmann.

5. Dezember 1938
Mit 14 anerkannten Luftsiegen als erfolgreichster Jagdflieger der „Legion Condor“ Rückkehr nach Deutschland. (Verleihung des Spanienkreuzes in Gold mit Schwertern und Brillanten am 6. 6. 1939)

Dezember 1938 bis März 1939
Stabsarbeit im Reichsluftfahrtministerium in Berlin; Bearbeitung neuer Jagdfliegervorschriften.

März 1939 bis September 1939
Staffelkapitän der 1./JG 133 in Wiesbaden.

20. September 1939
Erster Luftsieg von Werner Mölders im Zweiten Weltkrieg, ein französisches Jagdflugzeug bei Sierck; Verleihung des EK II.

1. Oktober 1939
Neuaufstellung der III./JG 53 „Pik As“ in Wiesbaden; Kommandeur.

2. April 1940
Siebter Luftsieg; EK I.

27. Mai 1940
20. Luftsieg; Werner Mölders erhält als erster Jagdflieger das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz.

5. Juni 1940
Mölders wird im Raum Compiègne selbst abgeschossen. Er kann sich durch Fallschirmabsprung retten und gerät in französische Kriegsgefangenschaft.

30. Juni 1940
Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft nach der Kapitulation Frankreichs.

20. Juli 1940
Nach bevorzugter Beförderung zum Major wird Werner Mölders Kommodore des Jagdgeschwaders 51.

28. Juli 1940
Verwundung im Luftkampf über Dover.

August 1940
Verleihung des Gemeinsamen Flugzeugführer- und Beobachterabzeichens in Gold mit Brillanten.

21. September 1940
Nach dem 40. Luftsieg erhält Werner Mölders als zweiter Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

25. Oktober 1940
Nach dem 50. Luftsieg (22. 10. 1940) bevorzugte Beförderung zum Oberstleutnant.

26. Februar 1941
60. Luftsieg.

22. Juni 1941
Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion: Mölders erringt am ersten Tag vier Luftsiege. Verleihung des Eichenlaubes mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes als zweiter Soldat der Wehrmacht.

15. Juli 1941
100. und 101. Luftsieg. Als erster Soldat der Wehrmacht erhält Werner Mölders das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung.

20. Juli 1941
Beförderung zum Oberst; Feindflugverbot; Versetzung zum Reichsluftfahrtministerium

8. August 1941
Ernennung zum „General der Jagdflieger“ (Inspekteur).

13. September 1941
Heirat mit Frau Luise Baldauf, geb. Thurner in Falkenstein im Taunus.

22. November 1941
Tödlicher Absturz an Bord einer He 111 des KG 27 „Boelcke“ in Breslau.

28. November 1941
Feierliches Staatsbegräbnis auf dem Invalidenfriedhof in Berlin. (Die Grabstelle wird im Zuge des Mauerbaues eingeebnet.)

 

Das 2. Leben des Werner Mölders

13. April 1968
Taufe des Lenkwaffenzerstörers D 168 der Bundesmarine auf den Namen „Mölders“ und Stapellauf in Bath/Maine (USA).

9. November 1972
Die Truppenunterkunft der II./FmRgt 34 in Visselhövede (Lüneburger Heide) erhält den Namen „Mölders-Kaserne“.

22. November 1973
Verleihung des Traditionsnamens „Mölders“ an das Jagdgeschwader 74 in Neuburg an der Donau.

Oktober 1991
Restaurierung und Einsegnung der Grabstelle auf dem Invalidenfriedhof

11. März 2005
Dem Jagdgeschwader 74 wird der Traditionsname „Mölders“ auf Anordnung des Bundesministers der Verteidigung entzogen.

 

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