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Küch-Briefe

Mölders kümmerte sich im Krieg, direkt während des Frontgeschehens, um die Sorgen seines “halbjüdischen” Mitschülers Georg Küch und dessen Familie, die unter die Nürnberger Rassengesetze fiel. Es ging um die Genehmigung des NS-Behörden zur Fortführung der familieneigenen Apotheke in Brandenburg und damit um die Lebensgrundlage der Familie. Mölders tat dies schriftlich mit normaler Feldpost. Urteilen Sie selbst:

Zunächst hatte Dr. Hagena den Fall Küch aufgerollt. Als die Briefe vorlagen, hat der Sohn Küchs den Verteidigungsminister ausführlich darüber unterrichtet, aber der Ausgang dieser Sache konnte erst bei Dr. Braatz´ Recherchen für die Mölders-Biographie ermittelt werden: Mölders hatte die Unterstützung des Brandenburger Oberbürgermeisters gewonnen und damit wurde die Fortführung der Apotheke durch die Familie Küch ermöglicht.

Sehen Sie einen der Briefe in Mölders`Handschrift: