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Presse

Der Bundestagsbeschluß von 1998 zur Legion Condor war eine öffentliche Angelegenheit, ebenso wie die Aberkennung des Traditionsnamens “Mölders” durch Verteidigungsminister Dr. Struck, die Diskussion dieses Vorgangs insbesondere im Raum Neuburg/Donau am Standort des Jagdgeschwaders 74 `Mölders´, die Entfernung von Straßenschildern im nahen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck - auf denen sich neben Mölders die Namen weiterer herausragender deutscher wie internationaler Flieger fanden - und die unwahrhaftige Beantwortung einer Kleinen Anfrage der FDP zum Fall Mölders durch den damaligen Parlamentarischen Staatssekretär Walter Kolbow im Bundestag - im Dossier nachzulesen. Der Fall Mölders wurde daraufhin von ehemaligen Soldaten bewußt zum Gegenstand öffentlicher Debatte gemacht - die Beschränkung auf ehemalige Soldaten deshalb, weil kein Aktiver Risiken ausgesetzt werden sollte, wie sie sich beispielsweise aus dem vom Kommandeur der 1. Luftwaffendivision verhängten, rechtswidrigen Diskussionsverbot hätten ergeben können - auch hierzu: Dossier.

Ein wichtiges Mittel waren die aus privaten Mitteln der Unterzeichner finanzierten Presse-Anzeigen, von denen unten die drei gezeigt werden, die bundesweit koordiniert worden sind. Die Anzeige vom 18.03.2005 hat sowohl die politische Leitung als auch die militärische Führung überrascht und besonders hohe Wellen geschlagen, mit der dritten sollte der Streitpunkt Mölders umgangen und das grundsätzliche Anliegen zeitgemäßer Traditionsbildung unterstrichen werden.

Es sind ungezählte Presse-Artikel zu Mölders erschienen, auch in großen Tageszeitungen wie FAZ und WELT - je nach redaktioneller Ausrichtung mit unterschiedlichem, überwiegend jedoch kritischem Tenor zur Entfernung von Mölders aus der Bundeswehr-Tradition und zu den Umständen, die mit dieser Entscheidung verbunden sind.

Allerdings war es die konservative Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit, die sich Themen wie dem Aufstand vom 20. Juli 1944 eindrucksvoll widmet, in der sich 2005 der Kommandeur der 1. Luftwaffendivision - bisher als einziger direkt Verantwortlicher - in einem ausführlichen Interview äußerte und den Austausch der Straßenschilder in seiner Kaserne u.a. damit verteidigte, daß diese der örtlichen Orientierung und nicht der Traditionspflege dienen!

So positiv manche Berichterstattung in regionalen wie überregionalen `bürgerlichen´ Publikationen auch gewesen ist, es kommt angesichts der heutigen Informationsflut auch darauf an, die größten Massenmedien zu erreichen. Die BILD-Zeitung hat das Thema Mölders wiederholt aufgegriffen. Sehen Sie hier drei BILD-Artikel und klicken Sie Links zu weiteren Zeitungsberichten an:

FAZ: 190305, FAZ_030306, FAZ_110306, FAZ 240407

Welt: Welt 260205, Welt 230306, Welt 280306, Welt 290606

Junge Freiheit: (Anm.: Die Wiedergabe im Druckformat der JF ist hier leider nicht möglich; zum Einlesen in den Tenor der Berichterstattung genügen aber die gezeigten Ausschnitte.) JF_0306, JFStein (Chefredakteur), JFRosenJFRosen2

Ergänzungen zur Presseübersicht vorbehalten!

Es ist praktisch ausgeschlossen, eine Übersicht des großen Presseechos zu versuchen, sowohl was die redaktionellen Beiträge als auch eigene Veröffentlichungen anbelangt. Das gilt erst recht für die überaus vielen Leserbriefe, die von Befürwortern und Gegnern der Mölders-Tradition geschrieben wurden. Hier beschränken wir uns auf drei Briefe - erstens von Generalmajor a.D. Lange, einem ehemaligen Kommodore des Jagdgeschwaders 74 `Mölders´; sein Brief läßt in noch gemäßigter Form erkennen, wie in Neuburg die zweifelhaften Vorgänge intensiv miterlebt wurden und zu bitteren Reaktionen führten, bei den Ehemaligen und bei den Aktiven. Zweitens von Oberst a.D. Heinz Nowak, dem Vorsitzenden der Traditionsgemeinschaft beim Jagdgeschwader 71 `Richthofen´ in Wittmund. Richthofen hätte wohl der nächste werden sollen, den man im Zuge von weiteren Säuberungsmaßnahmen aus der Tradition entfernt; man hatte sogar schon den bekannten Richthofen-Marsch umgetitelt! An erster Stelle steht jedoch ein Kommentar von Luise P.-Mölders, in dem sie die wissenschaftliche Arbeit des MGFA aufs Korn nimmt - bravourös!

Luise P.-Mölders...MGFA

Gunter Lange........Wahrheit

Heinz Nowak.........Richthofen