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Werner Mölders
geb. am 18.03.1913, zweites Kind des Studienrates Viktor Mölders und dessen Frau Annemarie, drei Geschwister. Vater 1915 als Leutnant (der Reserve) in den Argonnen gefallen.
Übersiedlung mit der Familie nach Brandenburg/Havel, Abitur am Saldria-Gymnasium, aktiv in der katholischen Schülerorganisation “Bund Neudeutschland”, Rudersport.
01.04.1931 Eintritt in die Reichswehr, II./Inf.Rgt. 2 in Allenstein/Ostpreußen
01.04.1932 Beförderung zum Fahnenjunker-Unteroffizier
....10.1932 Lehrgang an der Kriegsschule in Dresden; Beförderung zum Fähnrich
....06.1933 Lehrgang an der Pionierschule in München; Beförderung zum Oberfähnrich
....02.1934 (verdeckte) Flugzeugführer-Ausbildung an der “Deutschen Verkehrsfliegerschule” in Cottbus; Kettenführer
....01.1935 Kampffliegerschule Tutow, Jagdfliegerschule Oberschleißheim; Übernahme in die Luftwaffe; Leutnant
....07.1935 I./162 “Immelmann” in Lippstadt, u.a. Beteiligung am Einmarsch in das entmilitarisierte Rheinland
....04.1936 Beförderung zum Oberleutnant; Führer einer Jagdschulstaffel in Werl
....03.1937 1. Staffel in der I./JG 334 in Wiesbaden; Staffelkapitän
14.04.1938 auf Vorschlag seines Kommandeurs Abordnung zur 3./ J 88 bei der “Legion Condor”; Staffelkapitän
15.07.1938 erster Luftsieg (gegen eines sowjetische I-15bis) in Spanien
01.10.1938 aufgrund seiner Leistung als Vorgesetzter und Fliegeroffizier bevorzugte Beförderung zum Hauptmann
05.12.1938 Rückkehr nach Deutschland; mit 14 Luftsiegen erfolgreichster Pilot der “Legion Condor”, daher am
06.06.1939 Auszeichnung mit dem Spanienkreuz in Gold mit Schwertern und Brillanten.
....12.1938 im Reichsluftfahrtministerium, Berlin; Bearbeitung taktischer Vorschriften für Jagdflieger.
....03.1939 1./JG 133 in Wiesbaden; wieder Staffelkapitän
20.09.1939 erster Luftsieg im Zweiten Weltkrieg gegen ein franz. Jagdflugzeug; Eisernes Kreuz (EK )II verliehen
01.10.1939 Neuaufstellung der III./JG 53 “Pik As” in Wiesbaden, Kommandeur
02.04.1940 siebter Luftsieg; EK I verliehen
27.05.1940 20. Luftsieg; als erster Jagdflieger Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
05.06.1940 Abschuß im Raum Compiègne (durch eig. Flieger?), Fallschirmabsprung, französische Gefangenschaft
30.06.1940 nach der Kapitulation Frankreichs Rückkehr nach Deutschland
20.07.1940 bevorzugte Beförderung zum Major; JG 51; Kommodore
28.07.1940 Verwundung im Luftkampf über Dover
....08.1940 Auszeichnung mit dem Gemeinsamen Flugzeugführer- und Beobachterabzeichen in Gold mit Brillanten
21.09.1940 nach dem 40. Luftsieg Auszeichnung als zweiter Wehrmachtsoldat mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz
25.10.1940 nach dem 50. Luftsieg bevorzugte Beförderung zum Oberstleutnant
22.06.1941 Krieg gegen die Sowjetunion; am ersten Tag vier Luftsiege; Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz
15.07.1941 100. und 101. Luftsieg; als erster Soldat erhält er Schwerter, Eichenlaub und Brillanten zum Ritterkreuz
20.07.1941 Beförderung zum Oberst; Feindflugverbot; Versetzung zum Reichsluftfahrtministerium
08.08.1941 als Oberst Ernennung zum “General der Jagdflieger” (heute vergleichbar: Inspizient)
13.09.1941 kirchliche Heirat mit Luise Baldauf, geb. Thurner, in Falkenstein/Taunus
22.11.1941 verstorben, als Fluggast an Bord einer He 111 des KG 27 “Boelcke” in Breslau abgestürzt
28.11.1941 Staatsbegräbnis auf dem Invalidenfriedhof in Berlin; Grabstelle im Zuge des Mauerbaus eingeebnet
Das zweite Leben
13.04.1968 Taufe des Zerstörers D 168 auf den Namen “Mölders” in Bath/Maine (USA), Taufrede General Steinhoff
09.11.1972 Truppenunterkunft der II./FmRgt 34 in Visselhövede wird “Mölders-Kaserne”
22.11.1973 Verleihung des Traditionsnamens “Mölders” an das JG 74 in Neuburg/Donau
.....10.1991 Restaurierung und Einsegnung der Grabstelle auf dem Invalidenfriedhof
11.03.2005 dem JG 74 wird auf Anordnung des Bundesministers der Verteidigung der Name “Mölders” entzogen
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